Dieser Sammelband führt in die internationale Welt der Provenienzforschung ein und macht sichtbar, wie weit verzweigt die Wege von Kunstwerken, Händler*innen und Sammler*innen schon lange vor der globalisierten Gegenwart waren – und wie weit auch Forschende heute „reisen“ müssen, um die Geschichten hinter den Objekten zu entschlüsseln. Die Texte eröffnen Einblicke in globale Kunsthandelsnetzwerke, in Sammlungsgeschichten des deutschen Expressionismus, in Verflechtungen zwischen Europa, Amerika und Japan sowie in die Folgen von NS-Verfolgung und Exil. Gleichzeitig zeigen sie, wie wesentlich der Blick über nationale Grenzen hinaus für ein umfassendes Verständnis historischer Provenienzen ist.
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