Provenienz. Forschung international

Provenienz. Forschung international





Provenienz. Forschung international
Provenienzforschung und Kunsthandel, Band 2

Hrsg. v. Robert Ketterer, Ketterer Kunst, München, mit Beiträgen von Nadine Bauer, Hilde Bøe, Sabine Disterheft, Franziska Eschenbach, Carolin Faude-Nagel, Katharina Hüls-Valenti, Stephan Klingen, Sonja Niederacher, Toshiharu Omuka, Agnes Thum und Katharina Thurmair, erschienen im Ernest Rathenau Verlag, Karlsruhe 2026

176 Seiten, 43 Farbabbildungen und 64 reproduzierten Dokumenten, Text deutsch, Klappenbroschur, 240 × 174 mm, 542 gr.

ISBN 978-3-946476-20-7 (Softcover dt.)

€ 38,00 (zuzüglich Versandkosten – Stand 01.01.2025: Inland € 3,75 / 1 Ex.)

Bestellung:
Das Buch können Sie wie gewohnt bei Ihrem Buchhändler bestellen oder kontaktieren Sie uns direkt per E-Mail:

buch@ernest-rathenau-verlag.de




Dieses Buch ist open access verfügbar

CC BY-SA 4.0

Provenienz. Forschung international © 2026 by Robert Ketterer (Hg.), Ketterer Kunst, München is licensed under CC BY-SA 4.0

e-ISBN: 978-3-946476-21-4 (PDF deutsche Ausgabe)

Empfohlene Zitierweise:
Robert Ketterer (Hg.), Provenienz. Forschung international, Karlsruhe: Ernest Rathenau Verlag, Karlsruhe 2026.

Download des kompletten Buches
(PDF, ca. 56 MB)

Hier gelangen Sie zu den einzelnen Beiträgen
Dieser Sammelband führt in die internationale Welt der Provenienzforschung ein und macht sichtbar, wie weit verzweigt die Wege von Kunstwerken, Händler*innen und Sammler*innen schon lange vor der globalisierten Gegenwart waren – und wie weit auch Forschende heute „reisen“ müssen, um die Geschichten hinter den Objekten zu entschlüsseln. Die Texte eröffnen Ein­blicke in globale Kunst­handels­netz­werke, in Samm­lungs­geschichten des deutschen Expressionismus, in Verflechtungen zwischen Europa, Amerika und Japan sowie in die Folgen von NS-Verfolgung und Exil. Gleichzeitig zeigen sie, wie wesentlich der Blick über nationale Grenzen hinaus für ein umfassendes Verständnis historischer Provenienzen ist.

Mit „Provenienz. Forschung international“ legt das Auktionshaus Ketterer Kunst den zweiten Band seiner wissenschaftlichen Reihe „Provenienzforschung & Kunsthandel“ vor und gewährt vertiefte Einblicke in die eigene Forschungsarbeit sowie in internationale Kooperationen. Nach dem ersten Band, der 2023 anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Washingtoner Prinzipien erschien und 2024 in englischer Über­setzung publiziert wurde, richtet die neue Veröffent­lichung den Fokus konsequent auf die globale Dimension der Provenienz­forschung und rückt die Zusammen­arbeit der Forschenden in Kunst­handel, Museen und Forschungs­einrichtungen über Landes­grenzen hinweg in den Mittelpunkt.

In fünf thematischen Kapiteln – Japan, Norwegen, Deutschland, Italien und „Kunsthandel international“ – blicken renommierte Gastautor*innen auf internationale Künstler- und Kunsthändlerarchive, auf erhaltene Unterlagen eines deutschen Kunstsammlers, auf die Situation der deutschen Kunst in Japan um den ersten Weltkrieg sowie auf Italiens Kunsthandel in der Zeit des Nationalsozialismus. Ergänzend präsentieren die Mitarbeiter*innen der hauseigenen Abteilung Provenienzforschung von Ketterer Kunst anhand von Fallbeispielen die Wichtigkeit des kollegialen Aus­tauschs mit euro­päischen sowie außer­euro­päischen Partnern und geben darüber hinaus Einblicke in die Forschungs­vielfalt der Abteilung.

„Provenienz. Forschung international“ richtet sich gleichermaßen an Wissen­schaftlerinnen und Wissenschaftler wie an ein breiteres, kunst­interessiertes Publikum. Der Band bietet fundierte Einblicke in aktuelle, teils spektakuläre Provenienz­fälle, zeichnet internationale Recherche­wege nach und macht nach­voll­ziehbar, mit welcher akribischen, bisweilen detektivischen Methodik Kunstwerke und Archiv­bestände untersucht werden. Zugleich wird die grenz­über­schreitende Dimension der Provenienz­forschung anschaulich erfahrbar. Über die spannende Lektüre hinaus besitzt die Publikation auch einen praktischen Nutzen: Zahlreiche konkret benannte nationale und internationale Quellen sowie Archiv­bestände ermöglichen Forschenden, diese Materialien gezielt für die eigene Arbeit heranzuziehen.